Neue Musik und neue Medien
Musikjournalismus und Online-Formate
Musik vermitteln bedeutet in unserer Medienwelt vor allem: der Musik ein Forum verschaffen. Musik vermittelnder Journalismus muss heute alle potenziellen Publikumsschichten erreichen und gerade durch die neuen Medien, speziell das Internet, die Kulturnutzer von morgen gewinnen. Der Musikmarkt der Zukunft wird bereits heute in vieler Hinsicht online abgewickelt. Da laut ARD/ZDF-Onlinestudie nach Text und Bildinhalten mittlerweile die Videos die treibende Kraft für dieses Medium sind, gilt es, das Studienangebot "Musikjournalismus" vor allem in der Projektarbeit weiter darauf abzustimmen.
Die rasante Entwicklung der Internet-Verbreitung in Deutschland erzeugt eine steigende Nachfrage multimedialer Anwendungen im Netz: 65 Prozent (2007: 45 Prozent) aller Onliner rufen Videos ab - zum Beispiel über Videoportale oder Mediatheken - und schauen live oder zeitversetzt Fernsehsendungen im Internet.
Das steigende Interesse an Videos im Netz spiegelt sich in der Verbindungstechnik der Anwender wider: Mittlerweile verfügen über 70 Prozent der Onlinenutzer über einen DSL/Breitband-Anschluss (2007: 59 Prozent), der den komfortablen Abruf datenintensiver Angebote ermöglicht.
Nach dem trimedialen VideoCast-Format "U21 - Das Verhör" für BR-Klassik, das im Jahr 2008 als eines der drei besten deutschen Inhaltsformate für den "eco Internet Award" nominiert war, entwickeln die Studierenden jetzt Online-Video-Features und Multimedia-Formate rund um Künstler und kulturelle Zeitzeugen.